Mithelfen


Wir benötigen manchmal helfende Hände für:

  • Heckenpflege
  • Wiesenpflege
  • Biotoppflege
  • Nisthilfenbau

 

Was haben Sie davon?

  • Nützliche Tipps für mehr Artenvielfalt bei Ihnen zu Hause
  • Neue Erfahrungen und eine kleine Hofführung
  • Gutes Gewissen, einen wichtigen Beitrag geleistet zu haben
  • Kontakt mit Gleichgesinnten

 

Organisatorisches:

Wenn Sie uns eine Mail an info@artenhof.at mit Ihrer Telefonnummer schreiben, tragen wir Sie unverbindlich in eine Liste mit freiwilligen Helfern ein und melden uns bei Bedarf mit möglichen Terminen.

Eigenständiges Betreten des Geländes ist nicht erlaubt.

Wir bitten um Verständnis.

 

 

 

Egal ob wir die moralische Verpflichtung zum Schutz der Artenvielfalt aus

dringender wissenschaftlicher Notwendigkeit oder aus religiöser Schöpfungsverantwortung sehen:

 

 

 

Jede und jeder sollte mithelfen,
die Artenvielfalt zu erhalten!

 

 

Tipps: 

Was kann ich bei mir zu Hause im Garten machen?

  1. vielfältiges heimisches Blütenangebot schaffen
  2. Außenbeleuchtung minimieren
  3. Pestizide vermeiden
  4. Nistmöglichkeiten für Insekten und andere Arten
  5. heimische oder essbare Pflanzen im Garten

 

Klimaschutz = Artenschutz:

  1. Möglichst nicht fliegen
    Sondern nachhaltig reisen oder Heimaturlaub. Zug statt Flug?
    Fliegen ist das mit Abstand klimaschädlichste Vergnügen.
    Es besteht aber die Möglichkeit seinen Flug durch CO2-Kompensation nachhaltiger zu gestalten.
    z.B.: hier
     
  2. Lebensmittelverschwendung vermeiden
    z.B. in Supermärkten verbilligte Lebensmittel kurz vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum kaufen, ...
  3. Weniger tierische Lebensmittel 
    bzw. nachhaltigere Alternativen konsumieren. 
    Aber ACHTUNG:
    Beispielsweise ein AMA-Gütesiegel-Schnitzel wird leider Großteils mit Soja aus
    brasilianischer Regenwaldabholzung produziert. 
    Österreichs landwirtschaftliche Flächen reichen nämlich nicht für unseren hohen Fleischkonsum.
    Bio-Fleisch verursacht zwar kein Artensterben durch Pestizide und Regenwaldabholzung, hat aber auch eine Schattenseite: Einen noch höheren Flächenverbrauch in Österreich (durch geringere Erträge & längeres Tierleben) als konventionelles Fleisch. Fleisch, Eier und Milch sind nicht so flächeneffizient herzustellen wie Speisegetreide, Gemüse und Hülsenfrüchte.
    Die effektivste Lösung ist also eine pflanzliche Ernährung.
    Für viele ist eine rein vegane Ernährung jedoch nicht vorstellbar. Wenn man aber als Durchschnittskonsument seinen Konsum an tierischen Lebensmittel um 50% reduziert,
    leistet man schon einen wertvollen Beitrag. So tut man auch seiner Gesundheit etwas Gutes und muss nicht ganz auf Fleisch verzichten. 
     
  4. Energie sparen
    Benzin und Diesel enthalten Bioethanol und Biodiesel aus Regenwaldabholzung
    (Palmöl/Zuckerrohr/Rapsöl), weil die ergiebigen Erdölquellen nachlassen.
    Und für Erdöl aus Teersand werden riesige Waldflächen gerodet. Während den Bohr-Arbeiten entweicht oft Methan (ein noch schädlicheres Treibhausgas als CO2) direkt in die Atmosphäre. Um auch hier einen wertvollen Beitrag zu leisten, kann man statt einem SUV auf ein sparsameres Auto umsteigen oder das Auto auch mal stehen lassen. Unter anderem, weil im Strommix immer noch Kohlestrom enthalten ist, empfiehlt sich Strom sparen immer noch (LED, effiziente Wärmepumpen bzw. niedrigere Temperaturen, nur sparsame E-Autos kaufen, Standby aus, ...). Und wer Heizenergie in Form von Brennholz spart, ermöglicht indirekt mehr Artenvielfalt durch mehr Totholz in den Wäldern. Aber auch alle anderen Energieformen sollten sparsam verwendet werden, da beispielsweise auch Biogas aus Ackerkulturen ökologisch äußerst bedenklich (Flächenverbrauch für Monokulturen, Gaslecks, Dilemma Tank oder Teller?, ...) ist. 

 

Was kann ich noch gegen das weltweite Artensterben tun?

  1. Weniger Fisch essen
    Vor allem keine Haie, Schwertfische und gefährdete Thunfischarten essen.
    Auch weniger Lachs und andere Zuchtfische essen hilft,
    da ihnen Fischmehl und Soja gefüttert wird. Lösung: So lange es zu wenig Meeresschutzgebiete gibt, Fisch aus nachhaltiger Fischerei als Delikatesse betrachten. Fischratgeber zeigen, welche Arten man noch bedenkenlos essen kann: z.B. Karpfen und Welse. Die effektivste und oft auch gesündere Lösung ist aber auch hier eine pflanzliche Ernährung. Fische sind unter anderem gesund, weil sie Omega-3-Fettsäuren aus Algen enthalten. Große Raubfische enthalten aber immer öfter Giftstoffe durch Bioakkumulation. Warum also nicht gleich (Speise-)Algen mal direkt kosten?
     
  2. Unterstützung von Naturschutzorganisationen
    Spenden, Petitionen unterschreiben, sich informieren, Mithelfen,...
     
  3. Alternative Suchmaschinen 
    Bäume pflanzen: Ecosia
    WWF unterstützen: Panda Search

  4. www.smile.amazon.de statt www.amazon.de
    0,5% des Einkaufswertes werden ohne Mehrkosten für die Kunden an frei wählbare gemeinnützige Organisationen gespendet. z.B. WWF, Sea Shepherd,... Da viele Leute online einkaufen, hätte der einfache Umstieg eine große Wirkung. Andere Onlineshops, aber auch lokale Geschäfte, könnten dem Beispiel folgen. Generell sollte aber natürlich weniger unnötiges Zeug gekauft werden, um den übermäßigen Ressourcenverbrauch zu minimieren. Gerade bei Geschenken fällt das aber oft schwer. Was halten Sie also z.B. von "Zeit statt Zeug" schenken? 

 

Wie können Sie sich heute noch für mehr Biodiversität einsetzen?

Machen Sie heute noch den ersten Schritt!
Egal wie klein - jeder Beitrag ist wichtig und kann der Beginn von etwas Größerem sein!

 

Falls Sie noch weitere Tipps haben, die auf diese Liste gehören, zögern Sie bitte nicht uns diese unter info@artenhof.at mitzuteilen. Und wir würden uns über Feedback freuen, welche Tipps am hilfreichsten für Sie sind. :)

Vielen Dank!